BDSM Fetisch Escort: Alles, was du zum Job als Domina oder Zofe wissen solltest

BDSM steht als Abkürzung für „Bondage und Disziplinierung, Dominanz und Unterwerfung, Sadismus und Masochismus“ und ist spätestens seit dem Besteller-Erfolg von „Fifty Shades of Grey“ auch der breiten Masse bekannt. Wenn du Spaß am Spiel mit Dominanz und Unterwerfung hast und damit richtig gutes Geld verdienen möchtest, dann wird der Escort Job als Domina oder Zofe sicherlich schon in deinen Überlegungen aufgetaucht sein. Wir haben dir in diesem Ratgeber alle Informationen zusammengestellt, die du rund um das Thema BDSM Fetisch Escort kennen solltest.

Für was steht BDSM eigentlich genau?

Härtere, bizarre, außergewöhnliche oder mit gesellschaftlichen Tabus belegte Spielchen: Der Begriff BDSM versprüht eine Aura des Verbotenen. Es geht um Machtverhältnisse, Unterwerfung, Lustgewinn durch Schmerzen, soviel ist dir klar. Aber wofür stehen nun eigentlich genau die vier Buchstaben, aus denen das geheimnisumwobene Wort BDSM steht?

B: Bondage

Der erste Buchstabe des Akronyms BDSM steht für „Bondage“, im deutschen am elegantesten mit „Fesselung“ beschrieben. Bei Bondage geht es um die hohe Kunst der erotisch konnotierten Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Der unterwürfige Part, der oder die Submissive, lässt sich von dem dominanten Partner mit Seilen, Handschnellen oder Ketten verschnüren und fixieren – und liefert sich so nahezu oder vollständig wehrlos aus. Der Lustgewinn beim Bondage entsteht durch das starke Machtgefälle, das Gefühl des Ausgeliefert seins und des „benutzt werdens“. Im Bereich des BDSM Fetisch Escorts stehen häufig extrem kunstvolle Fesselungen des gesamten Körpers im Mittelpunkt. Angelehnt an die japanische Kunst des Shibari geht es hier nicht nur um die Bewegungsunfähigkeit als „Vorspiel“ zu weiteren sexuellen Praktiken, sondern vielmehr um künstlerische Arrangements des gefesselten Körpers in ästhetischen Posen – und um das Gefühl der Geborgenheit, dass durch die Enge der Verschnürung entstehen kann.

D: Disziplinierung

Der ungezogene, ungehorsame Sub braucht eine konsequente Erziehung – womit wir beim nächsten Buchstaben wären. Das D in BDSM steht für „Disziplinierung“ und „Dominanz“ und wieder geht es um den Lustgewinn durch die Verschiebung von Machtgefällen. Körperliche Züchtigung , das Erleiden von Schmerzen, verbale Erniedrigungen: Bei Disziplinierung und Dominanz geht es oftmals handfest zur Sache. Der Lustgewinn für beide Seiten ist dann gegeben, wenn im Vorfeld die Rollen klar verteilt und die physischen und psychischen Aspekte des Spiels klar abgesprochen sind. Disziplinierung erfordert maximales Vertrauen in das Gegenüber – und funktioniert nur dann, wenn sowohl der/ die Sub als auch der/die Dom echte Lust verspüren.

S: Submission

Der Buchstabe S steht für Submission, das englische Wort für Unterwerfung. Gleichzeitig steht der Buchstabe auch für Sadismus, dem sexuellen Lustgewinn durch das Zufügen von Schmerz. Weibliche Submissives, kurz Subs, werden im Bereich Escort auch häufig als Zofen beschrieben: Das hilf- und wehrlose Dienstmädchen, dass sich den Wünschen des Doms ohne Widerworte unterordnet. Durch das Spiel lassen sich in sicherer Umgebung all die Dinge ausleben, die in der Gesellschaft nicht akzeptiert werden – und Dinge, die im „echten Leben“ auch gar nicht ausgelebt werden wollen. Wichtig ist es, dass beide Partner die Grenzen ihres Gegenübers kennen und akzeptieren. Als BDSM Fetisch Escort wirst du dir bei jedem Date ein sogenanntes „Safe Word“ überlegen und mit deinem Kunden absprechen. Ein Wort, ein kurzer Satz, der euer Spiel sofort beendet, wenn deine Grenzen oder die deines Kunden überschritten werden.

M: Masochismus

Das M in BDSM steht für „Masochismus“, dem Gegenspieler des Sadismus. Masochistisch veranlagte Menschen erzielen ihren Lustgewinn durch das Erleben von Schmerzen. Nippelklemmen, Gewichte an den Geschlechtsteilen, Schläge oder strenge Fixierungen in anstrengenden Positionen: Im Bereich SadoMaso (der umgangssprachliche Begriff) ist alles erlaubt, was beiden Spaß macht. Es geht natürlich nicht um Grausamkeiten oder das stumpfe Ausleben gewalttätiger Neigungen. Vielmehr dreht sich alles um das Ausleben bestimmter Kinks im gegenseitigen Einvernehmen.

Bin ich für den Job als BDSM Fetisch Escort geeignet?

Du merkst bereits an der Begriffsdefinition, dass der Job als Domina oder Zofe kein Job ist, den du „mal eben so“ ausführen kannst. Oder anders gesagt: Wenn in dir kein sexuelles Interesse und kein Bedarf am Ausleben devoter oder dominanter Phantasien besteht, dann lass die Finger vom Bereich BDSM Fetisch Escort. Denn in der BDSM-Erotik ist erstmal alles erlaubt, was gefällt – und die Grenzen werden hier weiter ausgelotet als in jedem anderen Bereich der sexuellen Dienstleistungen.

Viele Escorts bieten sogenannte „Soft-BDSM“ Leistungen an. Hier werden Handschellen ausgepackt, hier ist leichtes Spanking erwünscht, hier befolgt der oder die Sub willig die Befehle des Doms. Nur ist Soft-BDSM nicht das, was dich als Fetisch Escort erwarten wird. Vielmehr wirst du auf mehr oder weniger erfahrene Kunden treffen, die mir dir ihre wirklich geheimsten Phantasien ausleben und erfahren möchten.

Neben deinem persönlichen Interesse am Spiel mit Dominanz und Unterwerfung brauchst du eine ganze Menge Empathie, Verständnis und Vertrauen. Ob du als strenge Domina deinen Kunden an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit (und manchmal auch darüber hinaus) bringst oder du dich als Objekt hingeben und benutzen lässt: Du musst dich auf ganzer Linie in deine Rolle hineinversetzen können, Lust und Spaß aus dem Spiel ziehen und nonverbale Signale in Perfektion deuten können. Schließlich ist es nicht unwahrscheinlich, dass entweder du oder dein Kunde einen Knebel im Mund haben – oder schlichtweg nicht mehr fähig zu klarer Artikulation sind.

Du berührst deinen Kunden – nicht nur körperlich, sondern auch und vor allem emotional. Du dringst tiefer in die Psyche eines fremden Menschen ein, viel tiefer und intensiver als die meisten anderen Menschen. Und in vielen Fällen sogar tiefer als die jeweiligen Partnerinnen oder Partner.

Was verdiene ich als Domina oder Zofe im Bereich Escort?

Nicht jeder ist für eine Tätigkeit als Domina oder Zofe geschaffen, entsprechend rar ist das Angebot an Escort Leistungen im Bereich BDSM. Ein knappes Angebot bedeutet in unserer marktorientierten Welt: Es winkt die fürstliche Bezahlung! In der Tat werden interessierte Kunden für deine Leistungen deutlich mehr Geld zahlen als für den „klassischen“ Escort Service. Allerdings ist auch klar, dass die Kunden deutlich mehr erwarten. Gängige Stundensätze betragen bei Dominas ab 250 € aufwärts, Subs beziehungsweise Zofen können nochmals mehr verlangen. Denn während strenge, durchsetzungsstarke und gleichzeitig hochprofessionelle Dominas zwar nicht häufig, aber doch verbreitet anzutreffen sind, sind leidensfähige, willige, unterwürfige Subs echte Exoten beziehungsweise Exotinnen. Denn das nicht von der Hand zu weisende Risiko, sich von einem Unbekannten dominieren zu lassen – eventuell sogar mit Fixierungen bis zur Bewegungsunfähigkeit – ist nicht jedermanns (und jederfraus!) Sache. Bei unseren Recherchen im Netz fanden wir Stundensätze jenseits der 500€, die sich durch Extra-Leistungen nochmals nach oben schrauben ließen. Du siehst: BDSM Fetisch Escort ist ein Job, der dir in kürzester Zeit richtig viel Geld in die Kasse spülen kann. Du musst allerdings bereit sein, deine eigenen Grenzen bei jedem Date neu zu definieren, auszuloten und in vielen Fällen auch bereit sein, deine Grenzen in Teilen zu überschreiten.

Wie werde ich BDSM Fetisch Escort?

Dein Weg zum Job als BDSM Fetisch Escort ist nicht großartig anders als im klassischen Escort-Service. Du kannst wahlweise als Independent Domina/Zofe tätig werden oder mit einer spezialisierten Agentur zusammenarbeiten. Wir schreiben hier mit Absicht von „spezialisierten Agenturen“, denn auch wenn viele klassische Agenturen BDSM-Escorts unter Vertrag haben: Die wirklich interessanten, solventen Kunden finden sich in den Karteien der Agenturen, die sich auf die härtere Gangart ausgerichtet haben.

Als Independent BDSM Escort bist du für deinen Erfolg selbst verantwortlich. Häufig wirst du deine Dienstleistungen in Studios anbieten, die in jeder größeren Stadt Räumlichkeiten an unabhängige Gast-Dominas oder -zofen stundenweise vermieten. Du wirst aber auch in Hotels tätig, vielleicht sogar bei dir im privaten Appartement. Wir empfehlen dir übrigens dringend, vor allem zum Start deiner Karriere auf die Angebote der Studios zurückzugreifen. So kannst du ohne große Investitionen auf eine riesige Auswahl an Equipment, Spielzeugen und natürlich das gewisse Etwas an Flair und Stimmung setzen – und profitierst von einem Extra an Sicherheit.

Wenn du dich für die Zusammenarbeit mit einer BDSM Fetisch Escort Agentur entscheidest, dann verzichtest du auf einen Teil deines Honorars, das in Form von Provisionen an deine Agentur fließt. Dafür kannst du aber auch auf einen bestehenden Kundenstamm zurückgreifen, verfügst vor jedem Date über zumindest grundlegende Informationen zu deinem Gegenüber und musst dich weder um Akquise noch um die Ausgestaltung des Dates kümmern.

Als Domina oder Zofe im Bereich Escort arbeiten: Lukrativ, aber…

Das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung, mit Bestrafungen und Kontrollverlust, mit Schmerzen und purer Leidenschaft ist nichts, was du nebenbei lernen kannst. Wenn du keinerlei Ambitionen hast, Macht über andere Menschen ausüben zu wollen, dann wird es dir nicht gelingen, deine Rolle als Domina überzeugend, authentisch und erfolgreich auszuüben. Gleiches gilt, wenn es dir nicht gefällt, dich voll und ganz einem anderen Menschen unterzuordnen, dessen Befehle auszuführen, dich erniedrigen oder dir Schmerzen zufügen zu lassen. Du könntest niemals Spaß und Lust am Job als Zofe entwickeln.

BDSM Fetisch Escort ist ein Berufsfeld, dass ganz eng mit deinen eigenen Neigungen, Kinks und Vorlieben verknüpft ist. Wenn du dich in der teilweise düsteren, teilweise bizarren, stellenweise schmerzhaften, aber immer von tiefem Vertrauen geprägten Welt des BDSM heimisch fühlst, dann hast du die einmalige Chance, deine sexuellen Präferenzen in einem professionellen Umfeld nicht nur auszuleben, sondern dafür auch noch unverschämt gut bezahlt zu werden. Wir möchten dir aber zum Schluss noch einmal eindringlich dazu raten, die hohen Honorare nur als nettes Zusatz-Gimmick zu betrachten. Gerade im Bereich BDSM ist Geld nämlich nichts, wenn dir dein eigenes Tun nicht gefällt!